Das Absurde und Baron Clappique

iv-malrauxDer französische Existenzialismus wurde stark von Albert Camus geprägt und von André Malraux vorbereitet. Zahlreich sind daher die literaturwissenschaftlichen, philosophischen und komparatistischen Studien zu beiden Autoren. Mit dieser Arbeit werde ich sie einander interdisziplinär gegenüberstellen: Camus’ philosophisches Standardwerk Le Mythe de Sisyphe (1942) mit Malraux’ Erfolgsroman La condition humaine (1933). Die
beiden Frühwerke repräsentieren den kraftvollen Anfang der beiden Existenzialisten und weisen zahlreiche Parallelen und Ergänzungen auf. Die Gründe hierzu sind nicht nur in der gemeinsamen westlichen Kultur und philosophischen Basis zu finden, sondern auch in Albert Camus’ Auseinandersetzung mit Malraux.

Trotz Anachronie beginne ich im ersten Teil Camus’ Theorie des Absurden als philosophische Grundlage prägnant zu resümieren, um sie im zweiten auf Malraux’ Roman anzuwenden und zu diskutieren. Da die beiden Werke jedoch so viele Argumentationspunkte vorweisen, habe ich meine Betrachtung auf eine Figur konzentriert, der die wesentlichen Aspekte eines absurden Helden aufweist. So führt diese Arbeit Camus‘ Einschränkung ein wenig weiter aus:

Mais il eût fallu aborder en même temps le problème social qui en effet ne peut être évité par la pensée absurde (encore qu’elle puisse lui proposer plusieurs solutions, et fort différentes). Il faut cependant se limiter. [3, S. 141]

The french existentialism was influenced by Albert Camus and prepared by André Malraux. For this reason the literary, philosophic and comparative studies of both are numerous. This thesis oppose them interdisciplinary: Camus‘ philosophic manifest Le Mythe de Sisyphe (1942) and Malraux‘ novel La condition humaine (1933). Both early works represent a powerful debut and show many parallels and replenishments because of the same western cultural background and philosophic base, but also due to Albert Camus‘ examination of Malraux.

Against the chronology I start in the first part to summarize Camus‘ theory of absurdity as a philosophical base to discuss the application in Malraux‘ novel. Because of the many points of arguments of the two texts, I concentrate my analyse on one figure, who contains the considerable aspects of an absurd hero. This thesis is expanding Camus‘ restriction:

But he has to approach simultaneously the social problems which can not be avoid in the absurd thinking (also that it could propose him more solutions and different fortes). He has to be limit however. (my translation)

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